Alkoholmissbrauch

Angehörige von Alkoholikern



Es gibt Hilfe

Ein Alkoholiker, der seine Krankheit nicht einsieht und keine Hilfe in Anspruch nehmen möchte, fühlt sich in seinem Leben, inklusive seinem Alkoholkonsum oft sehr wohl und möchte daran auch nichts ändern.

Angehörige von Alkoholikern hingegen sehen ihr eigenes Leben oft dem Alkoholismus des Betroffenen gegenüber als Opfer an und wissen nicht, wie sie sich oder dem Alkoholiker richtig helfen können. Oft wird von Liebe gesprochen und eine Trennung nicht in Erwägung gezogen. Dies scheint verschiedene Gründe zu haben, aber in vielen Fällen ist die Angst, dass der geliebte Partner oder Familienangehörige dann völlig den Halt verliert, der tragende Gedanke.

Es gibt kein Pauschalkonzept, wie einem Alkoholiker richtig geholfen werden kann, aber die Grundvoraussetzung ist, das der Alkoholiker überhaupt Hilfe in Anspruch nehmen möchte und etwas an seinem Leben ändern möchte.

Der dazu erforderliche persönliche Tiefpunkt ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. Bei dem einen reicht die bloße Drohung von Trennung, bei dem anderen müssen erst gesundheitliche oder soziale Beeinträchtigungen erfolgen, bevor er oder sie über mögliche Veränderungen nachdenkt und diese auch in Angriff nimmt.

Alkoholmissbrauch

Partner und Familienangehörige sollten sich informieren, wie sie dem Alkoholiker richtig helfen können. Falsche Lösungsansätze, wie leere Drohungen, Verschleierung des Trinkverhaltens nach Außen zum Beispiel, können ins Gegenteil umschlagen. Erst wenn der an Alkoholsucht erkrankte Mensch die Folgen seines Alkoholkonsums spürt, wird er sich Gedanken darüber machen.

Wie weit diese Folgen des Alkoholismus gehen müssen, ist sehr individuell und können leider nicht vorweg bestimmt werden.

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